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ergiebt sich, daß die Sonnenstrahlen am kräftigsten wirken, wenn sie die Glasflächeso viel möglich senkrecht treffen, oder daß, wenn a d die Glasfläche bezeichnet,s ü a und Süd — 90 ° sind und der Einfallswinkel also — c> wird. Solldies der Fall sein, so muß der dac, oder derjenige Winkel, welchen die Glas-fläche mit der Himcrwand des Hauses bildet — der Sonnenhöhe für den gege-benen Zeitpunkt oder — eäS werden.
Man findet aber die Mittags-Höhe der Sonne, wenn man zu dem Comple-ment der geographischen Breite eines Ortes zu 60 Gr. die Abweichung derSonne vom AeeMtor in dem gegebenen Zeitpunkt, addirt oder subtrahirt, jenachdem die gegebene Zeit, entweder zwischen das Frühlings- und Herbst-, oderHerbst- und Frühlings-Aequinoctium fällt. Im ersteren Falle wird die Abwei-chung addirt, im letzteren abgezogen. Gesetzt das für die Mitte April berechneteHaus stände bei Berlin, so wäre dessen geographische Breite 52- ° und die Ab-weichung der Sonne in dieser Monatszeit etwa 10°. Es wird nun der d a o— 90 — 52? -»-10 — 17?° also mit der Höhe der Sonne gleich. Ständedas Haus bei Memel, welches unter dem 55^° nördlicher Breite liegt, so würdeder d a e — 90 — 55s^ 10 — 11?? °; stände das Haus aber in Augsburg,welches unter 18?? ° Breite liegt, so würde /. d a c — 90 —18?? -»- 10 — 51 ?? °betragen müssen. Wäre für dieselben Orte der Zeitpunkt für den größten Effektder Sonnenstrahlen statt Mitte April, Alirtc Februar, also in der Zeit zwischenHerbst- und Frühlings-Aequinomum angesetzt, wo aber die Sonne die gleiche Ab-