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An Alle Christen, welche an das tausendjährige Reich Christi und die Zeitrechnung desselben glauben, oder nicht glauben : eine Abhandlung, veranlaßt durch die ... 1824 ersch. Auslegung d. Offenbarung Johannes, von ... Rühle v. Lilienstern zu Dillenburg
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wenn uns Gott eine solche Zeit, oder deren Dauer, nichtgcoffenbarct hat, so können uns alle diese wunderliche Rech«uungs-Operationen nicht zu dem gewünschten Zwecke führen.Diese Manieren offenbaren uns durchaus Nichts übersolche Zeit. Ohnehin setzen sie schon immer das im Auge ha»bcnde Jahr voraus, suchen es dann durch selbst erwählte, bc«licbigc Rcchnungs Compositioncn, und finden es; wie sichdann auf solchem Wege jede Zahl finden und herausbrin-gen laßt, die matt haben will.

Man fordert gemeiniglich mit Recht daß der Tad-lcr eines Kunstwerkes, auch die Kunst selbst verstehe, und d'.eSache besser zu machen im Stande sey. Das letzte istnicht immer nothwendig zur Beglaubigung des Tadels. Ichkann ganz wohl und mit Recht und richtig beurtheilen, daßein Schuh unrecht, oder verkehrt, und unbrauchbar gemachtist, ohne daß ich selbst einen Schuh zu machen im Standebin. Die Beurtheilung eines jeden Kunstwerkes geschiehtnach vernünftigen Prinzipien über die Regeln, oder Mittelzum Zweck. Der Kritiker hat diese Prinzipien auf daövorhandene Kunstwerk, besten Einrichtung und Beschaffenheiter zu untersuchen hat, anzuwenden, um zu erkennen, ob dievorhandene Einrichtung desselben den Regeln und Zweckengemäß ist? ob die angewendeten Mittel die rechten sind?und ob der beabsichtigte Zweck damit erreicht werde, odernicht. Er urtheilet hiermit nach richtiger Theorie, richstig und mit Recht über ein Werk der Praris, wenn eraauch selbst kein Practikcr in diesem Fache ist, oder dieze Pra-ris nie treiben kann. Ich wende dieses nun auf n>. i chund auf meinen Tadel an, den ich bisher über die vorlie-genden Nechnungs Operationen, welche uns den richtigenZeiger des tausendjährigen Reichs--Anfanges, und der Dauer

Erimm, an alle Christ-». 4