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An Alle Christen, welche an das tausendjährige Reich Christi und die Zeitrechnung desselben glauben, oder nicht glauben : eine Abhandlung, veranlaßt durch die ... 1824 ersch. Auslegung d. Offenbarung Johannes, von ... Rühle v. Lilienstern zu Dillenburg
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^ Einem Worte: daß Gott in solchen Manieren die Zeitjenes Ereignisses ge weissaget habe, so daß hiermit dasj836ste Jahr nach Christi Geburt unzweifelhaft dasJahr der großen Entscheidung sey, so wird doch Gott, deralles weiß und nicht zu rechnen braucht, die Zeit der Ge-burt Christi besser wissen, wieder Abt Dionysiuö Eri-gnus, und darin nicht irren, wie der; so wird doch Gott,der nicht lügen und täuschen kann, und der socunclumLupposit--, nun einmal die Absicht hat, uns den Zeit-punkt jenes großen Ereignisses, durch solche in die Bibelgelegte, obgleich räthsclhafte und wunderliche Zeichen, zu er-öffnen, ewig nicht wollen, daß wir dabei und dadurch falschgeführt und zu einem Irrthum verleitet werden, oder unsin der Rechnung um vier Jahre betrügen sollen; so wirddoch Gott, der Wahrhaftige, Allwcise und Allhcilige, in-dem er uns in seinem Worte das Jahr s83iz nach Christi, Geburt auf so mannichfache, seltsame, merkwürdige und sinn-reiche Art, als jenen entscheidenden Zeitpunkt anzeiget undvor die Augen stellt, eben nach seiner Wahrhaftigkeit, Weis-heit und Heiligkeit, das wahre und wirkliche Jahr 1836nach Christi Geburt meinen, nicht aber dasjenige, welches,nach dem cingeschlichencu menschlichen Irrthume des Dio-nysius, unrichtig und irrig dafür gehalten wird. Inden Dingen des gemeinen Lebens ist an diesem Irrthumenichts gelegen. Die von Dionysius angelegte Zahl, unddie hiernach allgemein üblich gewordene christliche Zeitrechnung,thut dem Historiker und Chronologen, welcher sich ihrer be-dient, und Jedermann, welcher im gemeinen Leben darnachzählet und rechnet, vollkommen und ohne allen Irrthum dienöthigen Dienste. Sie bedarf also da keiner Berichtigung.Diese Berichtigung, oder die Einführung einer anderen Zäh-? lung mit vier Jahren mehr, wäre da nicht allein ganz un-«öthig und zwecklos und nutzlos, soudern würde auch, be-