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An Alle Christen, welche an das tausendjährige Reich Christi und die Zeitrechnung desselben glauben, oder nicht glauben : eine Abhandlung, veranlaßt durch die ... 1824 ersch. Auslegung d. Offenbarung Johannes, von ... Rühle v. Lilienstern zu Dillenburg
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der» »ach den verschiedenen heidnischen Acren, deren kn derZeit manche im Gange waren, zu zählen pflegten, und daßerst nach so langer Zeit der Abt Dionysius Eriguusden vernünftigen Gedanken hatte und ausführte, seinen auf95 Jahre befestigten Oster-Kalender, mit Jahren vonder Geburt Christi an gezählt, anstatt der bis dahinzuletzt üblich gewesenen Jahrzahl der D i v cle t ia n i sch enAera zu bezeichnen. Sein 95jähriger Kalender fieng mit derchristlichen Jahrzahl 532 au, als mit welcher Zahl er daserste von diesen 95 Jahren bezeichnete, welches das Dioclc-tianische Jahr 248 war. Der vorhergehende 95jährige Oster-Kalender des Cprillus hatte nämlich mit dem 247stenJahre der Dioclctianischen Aera geendigt. Dionysiusfieng also, als Continuator, mit dem 248sten DioclctianischenJahre wieder an, nur daß er dieses zugleich als das Jahr532 a eln-isw nato bezeichnete, und damit die christliche Jah-res-Rechnung in die Welt einführte. Daß dieses das 248steJahr der Dioclctianischen Aera war, darin konnte er sichnicht irren, noch zweifelhaft sehn. Oder er brauchte dasnicht erst auszurechnen, sondern nur fortzuzählen, weil manseit langer Zeit schon nach dieser Aera die Jahre zu zählenangefangen, und jährlich so fortgeführt hatte. Aber wieviel Jahre nun von dem Anfang der Dioclctianischen Aera,oder von dem ersten Dioclctianischen Jahre bis zum Geburts-Jahre Christi verlebt waren? darin lag der Knoten. Dasmußte mit Mühe ausgerechnet werden, und hatte damalsschon eben so viel Schwierigkeit, wie in späterer Zeit. Dio-nysius rechnete und brachte die Dauer dieser Vorzeit zu284 Jahren heraus. Diese zu den 248 laufenden Dioclctia-nischen Jahren gerechnet, gab ihm das 532ste Jahr Christi. Erhat, nach den obigen historischen Datis, um vier Jahre zukurz'Frechnet, und hätte also damals 536 Jahre ansetzenmüssen. Hiernach ist die durch alle Jahrhunderte so fortge-