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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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»isse, unsinnig alles Bestehende verdammte, und inbubenhafter Ungezogenheit, mit der Frechheit derIgnoranz, ruchlos an die Zerstörung der heiligstenVerhältnisse Hand anlegte? Möge lVlontesguicm'sLehre uns wieder auf Ordnung und auf reifere Prü-fung zurückführen: l'cmt cc>rz,s exwtant a ckroitck sa. eousarvation (blsg>rit ckes lols)!

Um die gricchifchc Sprache zu lernen, fangeman mit den leichtern Prosaisten an, übergehe all-mählig zu den schwereren, dann zu den leichternDichtern und endlich zu den schwereren. Um aber,bei schon erlangter Sprachkenntniß, den Geist dergriechischen Klassiker kennen zu lernen, lese mansie in derselben Ordnung, als die klassischen Werke,der Zeitfolge nach, entstanden sind; hier beginneman daher mit Homev, und übergehe von denDichtern auf die Prosaisten. Es läßt sich nemlichbei den Griechen, und vielleicht bei allen Nationen,die interessante Bemerkung machen, daß die schrift-stellerische Produktivkraft mit der Poesie den An-fang macht, und erst von dieser aus, nach den pro-saischen Werken hin sich wendet; eine Erscheinung,in der wir den Parallelismns zwischen individuell-menschlichem und zwischen nationalem Entwicklungs-typus bemerken können; beider Seitö nemlich: An-fangs Kindheit lind Jünglingsperiode mit vorherr-schend tellurem Charakter (entsprechend dem Gefühle,