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der Phantasie, der Poesie und Kunst), dann Man-nesalter mit vorherrschend solarem Charakter (ent-sprechend der Philosophie und Wissenschaft).
In unsern Kinderjahren lernen wir, aus grie-chischen und lateinischen Klassikern, die Worte sol-cher Sentenzen nachplappern, deren Sinn nur dergereifte Welt- und Staatö-Mann zu fassen vermag.Als Männer sind wir den Berufsgeschäften unddem Wcltlcben so hingegeben, daß uns zum Lesender Klassiker keine Zeit erübrigt. >— Was führenwir doch für ein unsinniges abgeschmacktes Leben!
So unsinnig es auch wäre, die abstrakten Vor-träge der Metaphysik und höhern Mathematik Kin-dern vorzutragen, so könnten Diese (die Kinder) jeneLehren dennoch eher fassen, als sie den Sinn dergriechischen und römischen Klassiker zu fassen imStande sind. Denn zum Verstehen der Letztemgehört nicht bloß eine hohe Anstrengung der ange-borenen Fähigkeiten, die allenfalls, mit Aufopferungder physischen Entwicklung und Gesundheit, so wiemit Abstumpfung des Geistes für die Zukunft, er-zwungen werden kann; sondern es gehört dazu über-dieß etwas, das dem Kinde und selbst dem Jüng-linge schlechterdings mangelt, nemlich Welt- undStaatSgeschäftö-Kenntnisse in ihren größer« Ver-