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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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Blicken konstruirt sind, woraus aber nie ein treuesBild des menschlichen Geistes überhaupt, frei vonaller verunstaltenden Einzelnheit und Bizarrerie, ent-stehen kann, wie dieß ein sinniges Blicken in dieGeschichte der Menschheit weit vollkom-mener, obgleich auch da nur fragmentarisch, herzu-stellen vermöchte ").

Sehr häufig wenden wir, bei Würdigung einesgeschichtlich gewordenen, durch Glaube, Sitceund Meinung genährten, an der Keimkraft derJahrhunderte gereiften, Zustandes, die gänzlich zeit-vergessene Maxime an, wornach, bloß den Simul-tanakt an sich abwägend, wir, der Aufgabe sehrunangemessen, so fragen, als ob erst etwas bishernicht Stattgehabtes einzu h r e n käme. Aus solcheiner absurden Behandlung der Ausgabe kann noth-wendig nur ein absurdes Resultat, als iösung jenerAufgabe, hervorgehen. Dürfen wir, diesem gemäß,uns wohl wundern, daß das, beinahe ausschließlichdem Expcrimentiren im Mineral- Pflanz- und Thier-Reiche, so wie der apriorischen Grübelei, hingege-bene achtzehnte Jahrhundert, geschlagen von Blind-heit über das Gcwordcnseyn aller höhern Verhält-

'ch Buquoy Skizzen z» einem Gesetzbuchc der Natur,Artikel Anthropi 6 m u s, erläutern diesen Gegenstand.