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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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722
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also, der Nothwendigkeit der Analogie gemäß, auchbei den unsichtbaren Saamchcn oder Eycrchen jenerFlüssigkeiten statt finden, in welchen (Flüssigkeiten)eine gencü'utic» uegnivoca, vor sich zu gehen scheint.Aber keineswegs! jene hypothetischen Saamchen undEycrchen lassen sich durch den ungeheuersten Hitzgradnicht zerstören. Denn: Laßt in einem Papinia-ni sehen Digestor irgend eine Pflanze oder einStück Fleisch mit Wasser aussieben, ja selbst, nachLAüeb äs Vnrix's Methode, die Knochen zu ZS-latina, schmelzen, laßt das Resultat auskühlen, ver-sperrt es in einer Flasche wie ihr wollt, und baldwerdet ihr Thier- und Pslanzsormationcn sich ge-stellten sehen. Wie bewahrt sich denn hier euregepriesene Analogie, oder vielmehr das Gesetz, daßdie Natur sammt und sonders über einerlei seistgespannt seyn müsse? > Laßt doch den Alles cr-tödtenden Schlendrian den Tabell- und Rubriken-süchtigen Dikasterien; ihr aber möget lebendiger bli-cken, in die vielgestaltige, die höchste Mannigfaltig-keit beehrgeizende "), Natur!>

So wie (am Thiere die vegetative Sphäre be-trachtet) der Akt des Zcugens in sich selbst mo-

5) Man vergebe mieden nicht üblichen Ausdruck bcchr-geizcn, womit ich das französische .imdiriomieeim Teutschen geben wollte, imtnrc? amliitionno

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