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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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Werken des verschwundenen Griechenlands und Romsgreifen mußte? Was jener höchst simplen Periodeals edle Simpli zitat erschien, möchte es nicht,unbefangen von aller Schulansicht abstrahirt, inVergleich zu den neuern klassischen Originalwcrken(nicht Nachahmung des Alterthümlichen), und inunserer an Erudition so wie an Allumfassungund Subtilitat strotzenden Epoche, uns zudem Ausdrucke abgeschmackter, idyllischer Ein-falt werden? Sind wir überreizt, oder sindwir eines höhern Reizes empfänglich, eines höhernReizes bedürftig? sind wir übcrgcbildet, oderhöher gebildet als das Alterthum? Ist die Künst-lichkeit unsers Seyns, Fehler oder Vorzug?

Das an unserm Treiben höherer Geistcsakcivitatgegenwartig bestehende, über die gesammte gebildeteErdregion hin verbreitete, gleichsam dikastcriale,-rcaukratische Administrationssystem, und die hiemitverbundene, an Jeden, der zu den höher Gebilde-ten gezahlt werden will, gestellte unmaßige Anforde-rung , hinsichtlich der genauen Bekanntschaft mit dersich drängenden Menge von, aus Reisen, aus Er-perimentiren, aus Erschürfung historischer Fundgru-ben, u. f. w., sich ergebenden Resultaten; dießzusammengenommen, macht es dem aus eigener Pro-duktivkraft Neues zu Tage Fördernden beinahe nn-