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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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System der Naturphilosophie ist mir die,bloß von meinem Innersten gefühlt zu wer-den fähige, Harmonie zwischen dem Reflexe allerErscheinung am Ich, und zwischen der hieraus mirwerdenden Meditation und Dichtung. Was stachund schal genug ist, daß es vollkommen inWorte gefaßt, durch Sprache und Schriftmehr als bloß angedeutet, mehr als bloß skizzirt,das vollendet ausgezeichnet werden kann;das ist mir, eben darum, nicht das, welches ichvom Systeme der Naturphilosophie fordere; Jeneist mir weiter nichts, als ein aus aller vitalenVerwebung und Durchwallung herausgerissenes Eke-let, in Gedankenkorrektheit erstarrt, verlustigt derWellenform und Rosigkeit jener Gebilde, die einstin steter Keimenslust es umrankten.

An den Werken griechisch - römisch - antiker Pla-stik, Architektur, Poesie, Beredsamkeit u. s. w.,wird so vorzüglich die edle Simplizität gerühmt.Ertheilen wir dieses Lob wirklich im Dränge unse-res eigenthümlichen unbestochenen Gefühles, als dieSprache des uns durch unsere Zeit und Geschichtegewordenen Sinnes; oder sprechen wir hier bloßnach Autoritäten, herstammend aus der Periode,wo der aus Barbarei erwachende Sinn, eigenerBilduugsmittel entbehrend, nach den vorhandenen