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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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Es wäre eine interessante Aufgabe, folgendeBegriffe genau zu definiren, klar zu entwickeln, undbeispielweise zu erläutern: Identisch, gleich, ahn.lich, homolog, homogen, harmonisch, di-vcrs, disharmonisch, entgegengesetzt, kon-trasiirend, sich wechselseitig ausschließend,u. s. w.

Ein eifriges Studium der Mathematik führtleicht zu Einseitigkeit, Abgeschlossenheit und geisti.ger Ungcwandtheit; ferner zu Stumpfheit, so wiezu moralischer Verwilderung, und hiedurch nichtselten zu bestialischer Sinnlichkeit, zu Härte, Eigen-sinn, Bizarrerie in Würdigung geselliger und lebcns-praktischer Verhältnisse; endlich zu Selbsidünkel, beinicht bemerkter und nicht beachteter Unwissenheit inhohem Grade. — Soll mathematisches Studiumder Bildung des Menschen förderlich seyn, so mußer auf alle Geistesübungcn immer nur seinen durchMathematik geübten Scharfsinn übertragen,aber ja nie die Mathematik selbst. —

Was ist der Wissenschaft förderlicher, daß sierein objektiv dargestellt werde, daß des Vortra-genden Persönlichkeit ganzlich aus dem Spiele bleibe;oder aber, daß, langst des wissenschaftlichen Ver-trags hindurch, des Vortragenden wissenschaftbe-

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