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häufig mit dem Streben nach Reduktion desMannigfaltigen auf ein Einziges sey verwech-selt worden? Sollte daher eine unserm Wesenentsprechende Philosophie nicht auf letzteres Stre-ben Verzicht leisten, und nur ersteres Strebenberücksichtigen? Wie viel Gelungenes liefertebisher nicht die lyrische Dichtung, in ihrer Extaseob der Harmonie am Naturleben? Haben andrer-seits die vielen Versuche, Alles sammt und sondersaus einem einzigen Urprinzipe zu entwickeln, habenjene hoffärthigen Versuche nicht insgesammt Schiff-bruch erlitten?
Den uns innewohnenden Drang, die Manife-stationen des Naturlebens, trotz ihrer entschiedenenMannigfaltigkeit, als harmonisches Gesammtgauzes zu erschauen, muffen wir, wie dießhäufig geschieht, nicht dahin auslegen, als seybloß dem Nachweisen von Analogieen nachzustre-ben; sondern wir haben eben sowohl die Kon-traste zu enthüllen; denn, allgemein ausgespro-chen, ist unsere Aufgabe: Nach Möglichkeit alleWechselbeziehungen unter den Manifestationendes Naturlebens zu entdecken (ck'en saisir tous les