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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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tcl zum Zwecke eines Andern zu dienen, welches,von Seite des Unterthanen, ja doch in unbeschranktenMonarchiecn der Fall sey. Dieser Einwurf gegendie Möglichkeit einer ethischen Billigung des unbe-schränkt monarchischen Znstandes, scheint beim er-sten Anblicke gerechtfertigt werden zu können; dießist aber auch nur ein Schein, welcher bei nähererBeleuchtung des Gegenstandes verschwindet. Esmuß ncmlich nicht vergessen werden, daß, wenngleich der unbeschränkte Fürst die Individuen ausseinem Volke als Mittel zu Ausführung seiner Pläneverwendet, und selbst, bei Widersetzlichkeit, ihm(dem Fürsten) als Mittel zu dienen, zwingt,nichts desto weniger, auch umgekehrt, der Fürstdem als Zweck betrachteten Streben des Volkes (inder unbeschränkten Monarchie) als Mittel diene.Denn, da in geschichtlich begründeten absoluten Mo-narchiecn, Ruhm der Dynastie und Rivalität inAuszeichnung des Einzelnen durch den Fürsten, inder Nationaltendcnz wesentlich verslochten sind, somuß ja, wenn dieser Tendenz ein Genüge geschehensoll. Etwas da seyn, das dieser Tendenz einRealwerden zu gestatten vermag; dieß ist abernothwendig der Fürst selbst und zwar der Fürstaus der geschichtlich sanctionirten Dynastie, zu-gleich aber auch nur der Fürst in seiner absolute-sten Unbeschränktheit, da ja die Gnadenbezeu-gungen eines durch die Verfassung beschränktenFürsten nicht mehr denselben Sinn haben,