als die Gnadcnbczeugungen des Autokraten, aufwelche letztere ja der vom absolut monarchischenPrinzip beseelte Bürger wesentlich nur einen ho-hen Werth legt. — Und in der That liegt auchein ganz eigenthümlicher Zauber in dem Bewußt-seyn, die Aufmerksamkeit eines Mannes erregt, Be-weise seines Wohlwollens empfangen zu haben, die-selben allenthalben laut verkünden zu dürfen, —eines Mannes, der, wegen der ihm vom hoher hergelenkten Schicksale verliehenen Majestät, der Ein-bildungskraft des echt Monarchischen Unterthans,als ein Wesen überirrdischer Art vorschwebt.— Esmöchte wohl mehr neu als falsch klingen, zu be-haupten, daß überhaupt das Bild einer Versassungum so prosaischer werde, je mehr, vom Absolut-monarchismuö ab, der Blick, über die Repräsen-tativversassung, zur Demokratie hin, sich wen-det; <— so wie, auf analoge Weise künstlerischenpoetischen Naturen, der ein Oberhaupt anerkennendeKatholizismus mehr entspricht, als der dem Grübelnjedes Ungeweihten preisgegebene Protestantismus. —Achtet das Wahre, das Schöne, das Gute,unter welcher der unendlichen Formen möglichen Er-scheinens es sich Euch immerhin darstellen mag; —Fremd sey Euch jede Art von Pedantercy im Urtheil,von Befangenheit in der Ansicht; — Befangenheitist das erbärmliche Attribut der Geistesbeschränktheit,oder der Charakterswinzigkeit (zzusilluniinitö).
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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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