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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
Seite
542
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als die Gnadcnbczeugungen des Autokraten, aufwelche letztere ja der vom absolut monarchischenPrinzip beseelte Bürger wesentlich nur einen ho-hen Werth legt. Und in der That liegt auchein ganz eigenthümlicher Zauber in dem Bewußt-seyn, die Aufmerksamkeit eines Mannes erregt, Be-weise seines Wohlwollens empfangen zu haben, die-selben allenthalben laut verkünden zu dürfen,eines Mannes, der, wegen der ihm vom hoher hergelenkten Schicksale verliehenen Majestät, der Ein-bildungskraft des echt Monarchischen Unterthans,als ein Wesen überirrdischer Art vorschwebt. Esmöchte wohl mehr neu als falsch klingen, zu be-haupten, daß überhaupt das Bild einer Versassungum so prosaischer werde, je mehr, vom Absolut-monarchismuö ab, der Blick, über die Repräsen-tativversassung, zur Demokratie hin, sich wen-det; < so wie, auf analoge Weise künstlerischenpoetischen Naturen, der ein Oberhaupt anerkennendeKatholizismus mehr entspricht, als der dem Grübelnjedes Ungeweihten preisgegebene Protestantismus.Achtet das Wahre, das Schöne, das Gute,unter welcher der unendlichen Formen möglichen Er-scheinens es sich Euch immerhin darstellen mag;Fremd sey Euch jede Art von Pedantercy im Urtheil,von Befangenheit in der Ansicht; Befangenheitist das erbärmliche Attribut der Geistesbeschränktheit,oder der Charakterswinzigkeit (zzusilluniinitö).