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sehen Forschsinn und Willesinn kombinirt, sieht invollkommenem Einklänge mit der Erfahrung, daß,wo evidentes Wissen in der Bildung vorherrscht,auch in der Handlungsweise der Vernunftentschlußvorwalte; so wie daß dort, wo in der BildungGlaube und Ahnung prädominiren, der Enthusias-mus dem Handeln seinen Charakter verleiht. Hierlaßt sich noch Folgendes bemerken: So wie derdas evidente Wissen und den Vernunftentschluß be-gleitende Zustand (vorzüglich dem Manne entspre-chend) leicht in Eigensinn, Harte, Schroffheit aus-artet; eben so schielt der den Glauben und Enthu-siasmus begleitende Zustand (vorzüglich dem Weibeund Jünglinge entsprechend) gerne in das Gebietder Schwärmerei hinüber.
Noch entsteht die Frage, wie denn das in die-sem Aufsätze Behauptete, sich mit den von Kantausgestellten drei Grundvermögen: Erkenntnis-vermögen, Gefühlsvermögen, Begehrungs-vermögcn, zusammenreimen lasse? Dieß geschiehtauf folgende Weise: Es entspricht dem Forsch-sinne das Erkenntnisvermögen im weiternSinne; es entsprechen ferner den, an der Funktiondes Forschsinns thätigen, Gefühlen bestimmte Ver-mögen, nemlich: Dem Gefühle des Wahren, dasErkenntniß vermögen im engern Sinne,dem Gefühle des Schönen, so wie dem Gefühledes Guten das Gefühlsvermögen (im Sinne
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