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Die Funktion des WillesninS besieht in der,mit Bezug auf Begehren und Verabscheuen, vorge-nommenen Würdigung, wobei allemal die Si-ne ultanaufforderung der drei Grundgefühle, fürWahres, für Schönes und für Gutes sich alsEntscheidungSvehikel ausspricht. Hier pradomi-nirt nun: entweder i° Das Gefühl für Wah-res, oder 2° das Gefühl für Schönes, oderdas Gefühl für Gutes. Das resultirende Begeh-ren oder Verabscheuen entspricht dann (jedoch immernur nähcrungsweise): im i sien Falle dem Vern unsr-en tschlusse, im 2ten und Zten Falle dem Be-geisterung s en tschlu sse, welcher letztere jenerGemüthstimmung entspricht, die man Begeiste-rung, Enthusiasmus, nennt.
Das so eben entwickelte, mit der weiter obengemachten Bemerkung über Wechselbeziehung zwi-
Harmonic sich die ästhetische und ethische Würdigungstützt. Die französische Sprache drückt den in diesemSinne genommenen Glauben bestimmter als die tcut/schc Sprache aus, nemlich durch den AusdruckAuf solcher Harmonie zwischen der Offcnbarungslchreund zwischen unserm Schönheits/ und sittlichen Ge.-fühle beruht wesentlich unser Neligions g la u bc, derkein Neligions wissen ist, der nemlich unmittelbarkeiner Ueberzeugung aus Vcrnunftgründcn cnt-spricht, obgleich sich auch, für den schon bestehen-den Glauben, hinterher manche Bestätigung ausVernunftgründen nachweisen läsit.