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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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kennen; denn mir der Zweck, der dnrch ein Han-deln erlangt werden will, bestimmt die Natur undWesenheit jenes Handelns, bestimmt den jenem Han-deln zukommenden Typus.

Auch das Philoso pH iren ist ein Handeln,wenn gleich dabei weder Arme noch Beine in Be-wegung gesetzt werden; es ist ein geistiges Handeln.Was ist nun aber der Zweck dieses Handelns? Un-mittelbar kein anderer "), als die Erfüllungdes, der Natur und Wesenheit des Menschen gemäß,in ihm liegenden Bedürfnisses, die in seinemInnern aufgehende Erscheinungswelt nicht als blo-ßes Bild in sich zu siriren, sondern selbstthätigweiter zu verarbeiten, gleichsam das ihm (dem Men-schen) gewordene Resultat der Wechselbeziehung zwi-schen Außerichlichcm und Ichlichem inniger zu ver-letzlichen, besagtem Resultate den höchsten Stempelder Jctzheit auszudrücken, es geistig zu assimilircn,zu subjektiviren.

ich tadle eine abgezogene Neflexionsphilosophie nichtals solche an sich, sondern bloß dann, wenn siesich anmaßt, zum Aussprechcn der Bedeutung desErscheinens in dessen ganzer Fülle zu gelangen.Mittelbar können durch Philosophircn wohl nochmanche andere Nebenzwecke erreicht werden, z.B., durch solchermaßen erlangte richtige Ansicht derPhysik, manche Behelfe für Industrie; oder, aus derechten Würdigung des Bürgcrthums, diese oder jeneauf das Gesetzwesen sich verbreitende Reform, u. s. w.