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Hat das Philosophiren einen einzigen, ge-rade nur so seyn müssenden/ nicht andersseyn dürfenden, Typus ^)?
„Betracht ich dir Sache recht,
„So habt ihr, deucht mich, Alle Recht."
Wenn ich einem Thun und lassen, einem Han-deln, gewisse Maximen, eine bestimmte Methode,einen nothwendigen Typus, vorschreiben will, somuß ich vorläufig den Zweck jenes Handelns genau
*) Wenn etwa Derjenige, welcher mit der in diesemAufsatze hcrschenden Toleranz einverstanden seyn sollte,eben aus den hier ausgesprochenen Grundsätzen sichgeneigt fände, den, sowohl in dieser Schrift, als inmehrcrn meiner frühern Schriften, von mir vorge-schriebenen Typus im Philosophiren (ncmlich rück-sichtlich der harmonischen Simultan-Thätigkeit allerim Menschen liegenden Fakultäten), als eine mirzu Schulden kommende Inkonsequenz und Anmaßungzu erklären; —> so muß ich hierauf Folgendes erwie-dern: Ich schreibe zwar durchgehends dem Philosophi-ern einen bestimmten Typus vor, jedoch unter derbeständigen Voraussetzung, daß mit dem Philosophiernnachgestrebt werde der höhern Bedeutung des Erschei-nens, in dessen Allseitigkcit der Berücksichtigung;