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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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marimc, oder doch, auf Uebertragung einer in einemgewissen Verhältnisse uns vorgeschrieben scheinendenHandlungsweise auf ein anderes Verhältniß, alsauch diesem zukommend.

Anlangend Erstes, so kann vernünftiger Weise,bei Würdigung einer fremdem Handlung, Jederunter uns nur sagen: Die Handlung ist auf mei-nen moralischen Sinn bezogen, also aus mich be-zogen, recht oder unrecht; nicht aber vermag iches zu beurtheilen, in wie ferne der Handelndeselbst recht oder unrecht gehandelt habe, dasheißt, in wie ferne die von ihm ausgeübte Handlungmit seinem moralischen Sinne harmonire oder dis-harmonier (Siehe den Aussah: Meine philoso-phische Grund an ficht). Es giebt in dieser Hin-sicht bloß eine relative, keine absolute, Wür-digung des Handelns.

Anlangend Zweites, so ist die Richtigkeitunsers AuSspruchö über den Charakter des Rechtenoder Unrechten an einer Handlung abhangig: ^ vonder Richtigkeit unsers Urtheils über das Verhältnißzwischen Zweck und Mittel; 5 von dem Werthean sich, den der uns vorschwebende für uns gro-ßen Werth habende Zweck in der That hat; o.von dem Umstände, in wie ferne das ethische Ge-fühl an sich, durch die Vorstellung des Errei-chens obigen Zweckes durch das dazu tauglichste Mit-