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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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In irgend einem Standpunkte der Erd-oberfläche ruhe ein Stein. Mit eben dem Rechtenun als hier behauptet werden kann, es ruhe derStein auf der Erde, kann auch behauptet werden,es ruhe die Erde auf dem Steine. Der Gco-meter ist hievon überzeugt; dem Nichtgeomcter ver-mögen wir es nicht zu beweisen. < Hier könntenun zwar die Erde, auch ohne dem Steine, im-merhin als existirend gedacht werden; nichts destoweniger wäre aber, bei nichtexistirendcm Steine,die Erde nicht in demselben Zustande, inwelchem sie sich in besagtem Beispiele befindet, siewäre nemlich nicht mehr die vom Steine ge-drückte Erde. Das Widerstreben n der Erdegegen die Bewegung des Steines ist Bedingungfür des Steines Stillstand, und umgekehrt ist desSteines Stillstand Bedingung für der Erde Wi-derstreben a; denn, möchte sich der Stein gegenden Erdschwerpunkt hin fortbewegen, so wäre derErde Widerstreben gegen des Steines Bewegungnicht mehr n, sondern es wäre jenes Widerstre-ben durch eine andere Größe, als a ist, auszudrücken.

2° Der Pslanzenkeim ist Bcdingniß der wer-denden Pflanze; und umgekehrt ist die Pflanze Bc-dingniß des werdenden Keimes. Die Pflanze istExpansion des Keimes, der Keim ist Kontraktionder Pflanze. Aus der Umstaltung ^ a des Kei-