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geistloses Formelschmieden einschleicht, in allenFällen anzuwenden; dicsi kann jedoch zu den gröb-sten Irrthümern führen Ein auffallendes Bei-spiel mag dieß erläutern.
Aus der Gleichung für die elastische Kurvewird bewiesen, daß das Tragvcrmögen 1' einer Säule,dem Kubus ihres Halbmessers u, und verkehrt demQuadrate ihrer Höhe x proportional sey. Hier könnteman nun, nach dem oben Gesagten, leicht verführt
Ungeheure Ncchnungsfehler, so wie behauptete Absur-ditäten , und zwar mit echt geometrischem Eigensinneund Dünkel behauptet, ließen sich in Menge nach-weisen, auch selbst in den sogenannt berühmten ma-thematischen Werken, wollte man dieselben der gesun-den Vernunft zur Revision übergeben, und sich dabeivom Ncchnungsschlcndrian nicht imponiren lassen, deroft dadurch zu groben Resultaten führt, daß manNcchnungsmanipulationen bloß mechanisch, als Kunst-griff erlernt, sie aber ihrem Geiste nach nicht ge-faßt hat, und sie daher über ihre bestimmtenGrenzen hinaus anwendet. Ich habe auf falscheAnwendungen der angenommenen Rechnungsmanipu-lationen in mchrern meiner mathematischen Schriftenaufmerksam gemacht. Der Kalkül ist eine höchst ge-fährliche Waffe in der Hand des Schlendrianisten, dernicht jeden Fall einzeln für sich individualisirt, ihnnicht aus der Natur.und Wesenheit des Gegenstan-des selbst mit philosophischem Scharfsinne betrachtet,und ab ovc> entwickelt, sondern Alles sammt und son-ders (wie einst unter Friedrich alle Schnurbärte undZöpfe) einerlei Regel unterwirft.