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dikate, welches wir hiemit erweisen: Die Prä-dikate müssen hier vorerst in Generalprädikateund Spezialp radikate unterschieden werden, jenachdem sie sich auf allgemeine Eigenschaften oderauf spezielle Modifikationen jener Eigenschaften be-ziehen; so ist z. V. gestaltet ein Generalprädikat,hingegen rund ein Spezialprädikat; so ist farbigein Gcneralpradikat, hingegen grün ein Spezialpradi-kat; so ist klein ein GcneralprcHikat, hingegen einenKubikzoll betragend ein Spezialpradikat, u. s. w.Dieß vorangeschickt sagen wir nun: Was in der logikgewöhnlich Subjekt genannt wird, ist, bei genauerErwägung, weiter nichts, als eine Kombinationvon Gencralprädikaten, so daß, wenn ansolch einem Subjekte successiv ein Generalprädikatnach dem andern hinweggcdacht wird, endlich gar nichtszurück bleibt; es läßt sich, gleichsam durch fortge-setztes Abhäuten, bildlich wie an einer Zwiebel, je-des sogenannte Subjekt auf ein absolutes Terc»reduziren. Wenn wir z. B. an dem als Subjektbetrachteten Steine, nach und nach die Gcncralprä-dikatc: Harte, Gestalt, Farbe, u. s. w. hinweg-denken, so bleibt endlich gar nichts zurück. Wirsehen also, daß in dem Urtheile: Der Stein istgrün, eigentlich der Satz ausgesprochen sey: An dieErscheinung, welche sich mir als Kombination derGeneralprädikatc: hart, gestaltet, farbig, u. s. w.ausspricht, schließt sich das Spezialprädikat: grün.