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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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seinem Seyn ausschließen, es daher aufsein Gebietdes Seyns beschranken, es folglich bedingen.

Das seiner Wesenheit nach eine Unbedingtekann auch rücksichtlich der Weise sich selbst zu be-schranken, nur eine haben, nemlich jene, durch welchegegensätzlich die nur eine mögliche Unbedingtheitam Unbedingten zum Selbstbewußtseyn wird.

Das Wechselspiel zwischen Bedingtem undUnbe dingtem kann daher auch nur eines seyn; d.h. das gesammtc Naturleben kann nur einesseyn; es besteht Paralleliömus unter allenManifestationen des empirisch zu Erfas-senden; alle Erscheinungen durchwandernd, re-flektiren sich alle wechselseitig in einan-der; sie haben insgesammt nur eine Bedeu-tung.

Zwischen Bedingtem und Unbedingtem bestehtzwar Gegensatz in essentiaU; jedoch Identitätim Prinzipe der Thätigkeit. Das Unbe-dingte wird sich seiner Unbedingtheit unausgesetztbewußt, indem es unausgesetzt seinen Gegensatz her-vorruft (sich selbst die Schranke setzt); eben so er-hält sich das Bedingte mit dem Unbedingten un-ausgesetzt in Rapport, indem es unausgesetzt seinenGegensatz hervorruft (nach Verunendlichung ringt).Das Unbedingte wird aber nie zum Bedingten,trotz des unausgesetzten Rapports zwischen jenem unddiesem (da ja sonst das Unbedingte einmal aufhören