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würde ein Unbedingtes zu seyn, also durch die Zeitbedingt wäre); eben so wird das Bedingte nie zumUnbedingten, trotz des unausgesetzten Rapports zwi-schen jenem und diesem (da ja sonst das Unbedingteeinmal aufhören würde, sich seine Schranke zu setzen,und sich so seiner Unbedingthcit bewußt zu werden).
Die Weise des sich selbst Beschränkens vonSeiten des Unbedingten, ist das Naturgesetz,nothwendig begründet in der nothwendigen Wesen-heit des Absolutums selbst. Der Ausspruch desNaturgesetzes, in seine einzelnen Laute zerfallend,gibt das, welches ich Kurzsichtiger als einzelne mirals getrennt erscheinende Naturgesetze ausspreche.Die Naturgesetze, die insgesammt nur ein Ge-setz ausmachen, sind ewig und unveränderlich,da die Weise der Selbstbeschränkung von Seitendes Unbedingten ewig und unveränderlich ist. DieNaturgesetze sind unmittelbare Emanationaus der Wesenheit des Unbedingten, undnicht etwa dem Unbedingten von Außen her aufge-drungen, da ein nach von Außen her aufgedrungenemGesetze sich die Schranke setzendes Unbedingtes einUnsinn ist. — Wenn der Philosoph daher sagt:Gott regiere die Welt nach Naturgesetzen, so istdieß nur dann kein Unsinn, wenn Naturgesetz aufden der Wesenheit Gottes entsprechenden Selbstbe-schauungsakt bezogen wird; weniger auf Mißver-ständnisse führend, würde der Philosoph sich so aus-