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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
Seite
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unausgesetzten Auf- und Nieder-Wogens an dembeschränkten Menschheits-Geiste, ncmlich, nach demEwigen, dem Unbedingten empor, und nach demZeitlichen, dem Bedingten hernieder. Der Mcn-schcngeist, als am Weltgciste eminircnd, und naherdem Pluö-Absolutum (welches mit dem Weltgeistenicht identisch ist) zngeschwungcn, rcflektirt ganz vor-züglich den analogen dem Plusabsolntum entspre-chenden Akt des Oszillationenimpulses; dieß die Be-deutung des, sowohl an der Menschheit, als aneinzelnen Völkern, als am individuellen Menschen,wahrzunehmenden fortgesetzten Strebens nach demewig Wahren, ewig Schönen, ewig Guten,mit stets wiederholtem Rückgezogenseyn nach dem,aus Beschränkung gezeugten Trügerischen, Häß-lichen und Bösen; als womit des MenschenGeistleben, an dem Naturleben überhaupt, cha-rakterisirt wäre.

Man ersteht aus dem bisher Entwickelten, daß,aus der Nothwendigkeit des am Unbedingten beste-henden Selbstbewußtseyns der eigenen Unbedingtstes,das Gesetz folge: daß das beschränkte Geisileben inder gesammtcn Natur, innerhalb der Totaloszillationnemlich, folglich auch das Geistleben des Menschen,in unausgesetzter Oszillation, zwischen Wahrund Falsch, zwischen Schön und Häßlich, zwi-schen Gut und Böse, dahin wandle, jedoch mitursprünglicher, also stets vorwaltender