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ich mit volter Evidenz: Es giebt eilt durchnichts mehr Bedingtes, es giebt ein Un-bedingtes.
Das Unbedingte kann, da jede Begrenzungeine Bedingung wäre, durch nichts begrenzt seyn,ist daher unendlich, und dieß, auf Raum undZeit bezogen, heißt: es ist allgegenwärtig, esist ewig. Das Unbedingte heißt also in derFolge immer zugleich auch das Unendliche All-gegenwartige, Ewige.
Das Unbedingte, als ein seiner Wesenheit nachUnendliches, faßt Alles in sich, also auch dasSelbstbewußtseyn °"). Das Unbedingte ist sichseiner selbst bewußt, und zwar, ist sich seinerselbst bewußt als eines unbedingt Seyen-den, ist sich seines Unbedingtseyns bewußt.
Das Unbedingtseyn, als der Gegensatz vomBedingtseyn, hat aber erst dann einen Sinn,wenn zugleich das Bedingtseyn mit insBewußtseyn tritt. Es muß also am Un-bedingten, da in ihm das Unbedingtseyn zum
Daß es überhaupt ein Selbstbewußtseyn gebe, dießist ein Axiom, denn ich bin mir meiner und dessen,was am Ich vor sich geht, selbst bewußt. Zum Allder Attribute gehört auch das Selbstbecwußtscyn, diese Behauptung ist ein Axiom.