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Selbstbewußtseyn kommen muß, zugleich auchdas Bedingte zum Selbstbewußtseyn kom-men.
Zum Selbstbewußtseyn kann indeß nur dasje-nige gelangen, welches mit dem des Selbstbewußt,seyns Fähigen in Beziehung, in Wechselver-hältniß steht. Es muß also das Unbedingtemit dem Bedingten, mit dem Endlichen, mit demSpeziellen, mit dem Vergänglichen, mit dem räum-lich Beschränkten, u. s. w., in Wechsel» er hält-niß stehen; und zwar muß das Unbedingte sichin dieß Verhältniß eigenmächtig, aus sichselbst heraus sehen, da Passivität und Unbe-dingtheit einander widersprechen.
Jener Akt nun, wodurch das Unbedingte, daswir Plus-Absolutum nennen, unausgesetzt sichselbst die Grenze setzt, die wir Minus-Absolutum nennen, und so unausgesetzt in demselbsiproduzirten Selbstbewußtseyn des Unbcdingtseynsverharrt, manifestirt sich als Lebens prozeß dergesammten Natur, der unausgesetzt in mir undaußer mir vor sich geht, — als physische undmoralische Weltordnung. — Die von Sei-ten des Unbedingten fortan sich selbst gegenüberge-sctzte Beschränkung, ist zugleich ein unausgesetztesAnfachen eines Wechselspieles einer Oszillation, zwi-schen den beiden Faktoren des hier entstehenden Ge-gensatzes, nemlich: zwischen Unbedingtem, Ewigem,