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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
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lichkeit und Geistigkcit, jedoch allemal initPrävalenz des einen oder des andern je-ner beiden Charaktere. Es ist daher einnothwendiger Akt meines Philosophirens über mich(meiner Rechenschaftslegung dessen, das am Ichvorgeht), für Alles, das sich auf mein Selbstbe-wußtseyn nur irgend beziehen, folglich für Alles,das mir je Etwas seyn kann, folglich für meinAll, 'welches mir das All überhaupt ist,-es ist, sage ich, ein nothwendiger Akt mei-nes Philosophirens, daß ich Jedes am All(das All auf mich bezogen) für eine Zwei-heit, und dennoch zugleich für eine Ein-heit erklare, nemlich: einer Scitö für ein Sinn-liches und ein Geistiges, anderer Scitö aber fürEtwas, woran Sinnlichkeit nnd Geistigkeit mirEines sind, und auf keine Weise das eine vomandern gänzlich getrennt werden, auf keine Weise daöEine gänzlich für sich isolirt gedacht werden kann.

Das erste nothwendige Resultat, das sich da-her dem philosophirendcn Ich ergiebt, sind die Be-griffe von Dualität und Identität, ganz indem Sinne des oben Entwickelten genommen, ohnemich hier etwa auf die mit diesen Ausdrücken ver- -bundenen Begriffe anderer Philosophen zu beziehen,als namentlich: Kants einer Seits, Platos, Spi-nozas, Schellings andrer Seits; als welcheszu mancher falschen Deutung Anlaß geben konnte.