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Anregungen für philosophisch-wissenschaftliche Forschung und dichterische Begeisterung
Entstehung
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stand, daß nemlich seine Vernunft mit der Ver-nunft an sich identisch sey (welches zwar Je-der, selbst der Wahnsinnige, stillschweigend voraus-setzt), welches er aber nicht beweisen kann, undzwar darum nicht kann, weil er jeden Beweis hie-Zu immer nur aus seiner Vernunft (einer Parti-kularvernunft) zu schöpfen vermag. Ich philo-sophire, nicht um eines außerhalb des Philosophi-renS gelegenen Zweckes willen; sondern einem au-tonomen BildungStriebe gemäß.

Ich strebe nicht nach dem Begreifen und Er-klaren des Seyns, des Seyenden, des Wie amSeyenden, da es mir überhaupt als etwas Un-mögliches, und daher als etwas das Suchen nichtLohnendes, erscheint, den Causalnexus zu ergrün-den"). Ich strebe eigentlich nach dem Total-

>-) Wenn ich sage: o, bewirkt k> und c und kl, oder:-e ist die Ursache von K und c und ä, so ist dießallemal nur eine Hypothese. Die reine unbefan-gene Anschauung lehrt mich immer nichts weiter, als,daß alloä zusammen als Si m u l ta ng r u pp e oderSurccssivgruppe sich aussprechcn; die weitereBehauptung aber, daß a die Ursache, und llcä dieWirkung sey, ist eine bloße Supposition, derenGültigkeit ich in keinem Falle erweisen kann, auchdann nicht, wenn durch Hinwegnchmcn von o das llcc!hinwcgfiele, da dieß Letztere auch dann erfolgt, wennalzoä sich zu einander so verhalten, daß sie nur alsSimultan- oder Succcssivgruppc mit einander beste,-