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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
Entstehung
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Die scharfe Spitze abbricht von der Lanze;

In dessen Näh' die Taube und Gazelle'

Gesichert sind vor schlimmen Jägerspfeilen;

In dessen Näh' selbst gier'gc Räubershände"

Sich dcmnthvoll nur zum Gebet bewegen.

Zulcima, du bist meine hcil'ge Kaaba,

Dich glaubte ich zu küssen, als zu Mekka

Mein glnhndcr Mund berührt den hcil'gcn Stein; —

Du bist so süß, doch auch so kalt wie er!

Bin ich dein Heiligthum, so brich sie ab,

Die scharfe Lanzcnspitzc deiner Worte,

So lass im Köcher ruhn die argen Pfeile,

Die lnftbcficdert in mein Herze treffen,"

Und falte nicht wie zum Gebet die Hände,

Um desto sichrer meine Ruh' zu rauben.

Genug schon schmerzt mich deine böse Kunde"

Vom Tod Abdnllah's und Fatima's; Beide

Hab' ich wie eigne Eltern stets geliebt,

Und Beide nannten mich auch gerne „Tochter!" —"

O sprich, wie starb Fatima, unsre Mutter?

Ans ihrem ° Ruhebette lag die Mutter,Zur Linken kniete ich und weinte still,Zur Rechten stand Abdullah starr und stumm,Und mit der FriedcnSpalme schwebte sichtbarDer Todesengcl über Mnttcrs HauptsIch wollte sie entreißen diesem Engel,

Zulcim a.

Almau sor,

Die Taube und das Reh