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Sei mir gegrüßt im Reiche der Lcbcnd'gen!
Denn längst kam uns die trübe Mähr: todt seiAlmansor, — und Znleima's Augen wurdenZwei unversiegbar stille Thränenquellcn.
A lmanso r.
O süße Lichter, holde Ncilchcnangcn,
So seid ihr mir noch immer treu geblieben,Als meiner schon vergaß Znleima's Seele!
Zulcima.
Die Augen sind der Seele klare Fenster,Und Thränen sind der Seele weißes Blut,
Almanso r.
Und floss auch Blnt schon ans Almansor's SeeleAm Grab der Mutter und am Grab des Vaters,So muss sie jetzt doch ganz und gar verbluten,'Hier an dem Grabe von Znleima's Liebe.
Zulcima.
O schlimme Worte und noch schlimmre Kunde!Ihr bohrt euch schneidend ein in meine Brust,Und auch Znleima's Seele muss verbluten.
<Sie weint.>
Alm ans or.
O weine nicht! Wie glühndc Naphthatropfen,So fallen deine Thränen ans mein Herz.
Mein Wort soll dich jetzt nimmermehr verletzen!Verehren will ich dich wie'n Heiligthum,
In dessen Näh' sogar - des Blutes Rächer
2) So muss doch jetzt die Seele ganz ver-bluten,
2) In dessen Nähe selbst