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16 (1862) Dichtungen : Th. 2, Tragödien und neue Gedichte
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Und festen Gangs verließest du das Schlafs,Und seit der Zeit sah ich dich niemals wieder.

Hassan.

Zu jenen Kämpfern hatt' ich mich gesellt,

Die ins Gebirge, auf die kalten Höhn,

Mit ihren heißen Herzen sich geflüchtet.

So wie der Schnee dort oben nimmer schwindet,So schwand auch nie die Glnth in nnsrer Brust;Wie jene Berge nie und nimmer wanken,So wankte nimmer nnsre Glanbcnstrcuc;Und wie von jenen Bergen FelsenblöckcÖfters herunter rollen, allzerschmctternd,So stürzten wir von jenen Höhen oftZermalmend ans das Christenvolk im Thal;Und wenn sie sterbend röchelten, die Buben,

Wenn ferne wimmerten die Trauerglocken,Und Angstgcsänge dumpf dazwischen schollen,Dann klang's in nnsre Ohren süß wie Wollust.

Doch hat solch' blutigen Besuch erwidertUnlängst Graf Aquilar mit seinen Rittern;Der hat zum letzten Tanz uns aufgespielt,Und beim Geschmetter gellender Trompeten,Bei der Kanonen dumpfem Paukenschallc,

Beim Kchrausfiedeln kastilian'scher Klingen,Und bei der Kugeln lustig Hellem PfeifenFlog jählings mancher Maure in den Himmel,Und Wen'ge nur entrannen wir dem Tanzplatz.

Doch sprich, Almansor, wie erging es euch?Mit jenen Freunden floh ich jüngst hierher,Und fand nur öde Säle, und betrübtSahn auf mich nieder diese kahlen Wände,Und tranr'gc Ahnung gab das tranr'ge Schloss.