Schweigend pred'gcn, und doch so verständlichFür alle Völker.
Das sind Männer!
Unscheinbar von außen, in hölzernen Nöcklein,Sind sie von innen schöner nnd leuchtenderDenn all die stolzen Leviten des TempelsUnd des Hcrodcs Trabanten nnd Höflinge,Die goldgcschinnckten, die purpnrgekleidcten —Hab' ich doch immer gesagt,
Nicht nnter ganz gemeinen Leuten,
Nein, in der allerbesten GesellschaftLebte beständig der König des Himmels!
Hallclnja! Wie lieblich nmwchn michDie Palmen von Bcth-El!
Wie duften die Myrrhen vom Hebron!Wie rauscht der Jordan und taumelt vor FreudeAuch meine unsterbliche Seele taumelt,
Und ich taumle mit ihr, und taumelndBringt mich die Treppe hinauf, ans Tagslicht,Der brave Rathskcllcrmcister von Bremen.
Du braver Rathskcllermcistcr von Bremen!Siehst du, ans den Dächern der Häuser sitzenDie Engel und sind betrunken und singen;Die glühende Sonne dort obenIst nur eine rothe, betrunkene Nase,
Die Nase des Weltgcists;'
Und um die rothe WeltgeistnascDreht sich die ganze, betrunkene Welt.