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Süßer Mond, mit deinen StrahlenScheuchest du das nächt'gc Grauen;Es zerrinnen meine Qualen,
Und die Augen übcrthauen.
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Der Tod Das ist die kühle Nacht,Das Leben ist der schwüle Tag.Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.
Über mein Bett erhebt sich ein Baum,Drin singt die junge Nachtigall;Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör' es sogar im Traum.
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„Sag, wo ist dein schönes Liebchen,
Das du einst so schön besungen,
Als die zaubermächt'gen FlammenWunderbar dein Herz durchdrungen?"
Jene Flammen sind erloschen,
Und mein Herz ist kalt und trübe,
Und dies Büchlein ist die UrneMit der Asche meiner Liebe.
*) Zuerst abgedruckt in den „Rcncbil- I Zuerst abgedruckt in den „Rciscl'il-
dcrn," Bd. I. 1826. , dem," Bd. I. 1826.