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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Und wie ich reite, so reitenMir die Gedanken voraus;

Sie tragen mich leicht nnd luftigNach meiner Liebsten Hans.

Die Hunde bellen, die DienerErscheinen mit Kerzengcflirr;Die Wendeltreppe stürm' ichHinauf mit Sporcngeklirr.

Im leuchtenden Teppichgemache,

Da ist es so duftig und warm,Da harret meiner die Holde —Ich fliege in ihren Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern,Es spricht der Eichenbaum:

„Was willst du, thörichter Reiter,Mit deinem thörichtcn Traum?"

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Es fällt ein Stern herunterAus seiner funkelnden Höh'.

Das ist der Stern der Liebe,

Den ich dort fallen seh'!

Es fallen vom ApfelbaumeDer Blüthcn und Blätter viel'.'Es kommen die neckenden LüfteUnd treiben damit ihr Spiel.

') Zuerst abgedruckt im Lyrischen Zu- I i) Der weißen Blätter viel',termezzo der „Tragödien."