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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Du siehst mich an wehmüthiglich,Und schüttelst das blonde Köpfchen;Aus deinen Augen schleichen sichDie Perlcnthränentröpfchcn.

Du sagst mir heimlich ein leises Wort,Und gicbst mir den Strnnss von Cyprcssen.Ich wache ans, und der Strauß ist fort,Und das ' Wort Hab' ich vergessen.

63."

Das ist ein Brausen und Heulen,Herbstnacht und Regen und Wind;Wo mag wohl jctzo weilen '

Mein armes, banges Kind?

Ich seh' sie am Fenster lehnenIm einsamen Kämmerlein;Das Auge gefüllt mit Thränen,Starrt sie in die Nacht hinein.

64.""

Der Herbstwind rüttelt die Bäume,Die Nacht ist feucht und kalt;

Gehüllt im grauen Mantel,

Reite ich einsam im Wald.

, I l) Wo mag jcgunder weilen

1 Zuerst al'gedrui» „» .Gcwllschaslir." . Zuerst almelrurlt im .Gelellichafter

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