— 185 —
Du siehst mich an wehmüthiglich,Und schüttelst das blonde Köpfchen;Aus deinen Augen schleichen sichDie Perlcnthränentröpfchcn.
Du sagst mir heimlich ein leises Wort,Und gicbst mir den Strnnss von Cyprcssen.Ich wache ans, und der Strauß ist fort,Und das ' Wort Hab' ich vergessen.
63."
Das ist ein Brausen und Heulen,Herbstnacht und Regen und Wind;Wo mag wohl jctzo weilen '
Mein armes, banges Kind?
Ich seh' sie am Fenster lehnenIm einsamen Kämmerlein;Das Auge gefüllt mit Thränen,Starrt sie in die Nacht hinein.
64.""
Der Herbstwind rüttelt die Bäume,Die Nacht ist feucht und kalt;
Gehüllt im grauen Mantel,
Reite ich einsam im Wald.
, I l) Wo mag jcgunder weilen
1 Zuerst al'gedrui» „» .Gcwllschaslir." . Zuerst almelrurlt im .Gelellichafter
> Blatt. «om 9. Oltader IS22. ltil. Blatt, von, 9. Oltober IS22