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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Ich lache od den abgeschmackten Lassen,Die mich anglotzen mit den Bocksgcsichtcrn;Ich lache ob den Füchsen, die so nüchternUnd hämisch mich beschnüffeln und begaffen.

Ich lache ob den hochgclahrten Assen,

Die sich ausblcihn zu stolzen Gcistcsrichtcrn;'Ich lache ob den feigen Bösewichtern,

Die mich bedroht,' mit giftgctränktcn Waffen.

Denn wenn des Glückes hübsche SiebensachenUns von des Schicksals Händen sind zerbrochen,Und so zu nnscrn Füßen hingeschmissen;

Und wenn das Herz im Leibe ist zerrissen,Zerrissen, und zerschnitten, und zerstochen, —Dann bleibt uns doch das schöne gelle Lachen.

4.

Im Hirn spukt mir ein Märchen wnndcrfcin,Und in dem Märchen klingt ein feines Lied,Und in dem Liedc lebt und webt und blühtEin wunderschönes' zartes Mägdelein.

Und in dem Mägdlein wohnt ein Herzchen kleinDoch in dem Herzchen keine Liebe glüht;

In dieses lieblos frostige GemüthKam Hochmnth nur und Übermnth hinein.