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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
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Ich beug' mich nicht vor jenen hübschen Metze»/Die schamlos prunken mit der eignen Schand';

Ich zieh nicht mit, wenn sich der Pöbel spanntVor" Siegeswagcn seiner citcln Götzen.

Ich weiß es wohl, die Eiche mnss erliegen,

Derweil das Nohr am Bach durch schwankes BiegenIn Wind und Wetter steh» bleibt, nach wie vor.

Doch sprich, wie weit bringt's wohl am End' solch Nohr?Welch Glück! als ein Spazicrstock dient's dem Stutzer,Als Kleiderklopfer dient's dem Stiefelputzer.

2.

Gieb her die Larv', ich will mich jetzt maskierenIn einen Lnmpcnkerl, damit Halunken,

Die prächtig in Charaktermasken prunken/

Nicht wähnen, ich sei Einer von den Ihren.

Gieb her gemeine Worte und Manieren,

Ich zeige mich in Pöbelart versunken,

Verleugne all' die schönen Geistesfunken,

Womit jetzt fade Schlingel kokettieren.

So tanz' ich auf dem großen Maskenbälle,Umschwärmt von deutschen Rittern, Mönchen/' Kön'gen,Von Harlekin gegrüßt, erkannt von Wcn'gcn.

Mit ihrem Holzschwert prügeln sie mich Alle.

Das ist der Spaß. Denn wollt' ich mich cntmummen,So müsstc all das Galgcnpack verstummen.

>1 ->ch ->-t

-Z D»l'n