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An Fritz St(einmann).
Die Schlechten siegen, nntergehn die Wackcrn,Statt Myrten lobt man nnr die dürren Pappeln,Worin die Abendwinde tüchtig rappeln,
Statt stiller Gluth lobt man nnr Helles Flackern.
Vergebens wirst du den Parnass beackern,Und Bild auf Bild und Blum' ans Blume stapeln,Vergebens wirst du dich zu Tode zappeln, —Verstehst du's nicht, noch vor dem Ei zu gackern.
Auch musst du wie ein Kampfsticr dich behörnen,Und Schutz- und Trutz-Kritiken schreiben ' lernen,Und kräftig oft in die Posanne schmettern.
Auch schreibe nicht für Nachwelt, schreib für Pöbel,Der Knalleffekt sei deiner Dichtung Hebel, —Und bald wird dich die Galerie vergöttern.^
Fresko-Sonette an Christian S(eth e)."
1.
Ich tanz' nicht mit, ich räuchrc nicht den Klötzen,Die außen goldig sind, inwendig Sand;
Ich schlag' nicht ein, reicht mir ein Bnb' die Hand,Der heimlich mir den Namen will zerfetzen.
Heine's Werte. Bd. X>V.
14. Mai 1821, mit der Überschrift; „So-nette an einen Freund," - die übrigen,(mit Ausnahme des achten, das, nur vonSlelnmann mitgetheilt. sich mit der Über-schrift; „Burleskes Sonett" auch im hand-schriftlichen Nachlass Hcine's befindet)^ zu-erst in den „Gedichten." 1322, abgedruckt.D^^neuitte Sonett ward nicht in die spä»