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Das Projektierte Denkmal Goethe's
Hört zu, ihr deutschen Männer, Mädchen, Franen,Und sammelt Subskribenten unverdrossen!
Frankfurt's Bewohner ' haben jetzt beschlossen,Ein Ehrcndcnkmal Gocthcn zu erbauen.
„Zur Messzcit wird der fremde Krämer schauen," —So denken sie, — „dass wir des Manns Genossen,Dass unscrm Boden - solche Blum' entsprossen,Und blindlings wird man uns im Handel trauen."
O, lasst dem Dichter seine Lorberrciscr,Ihr Handelsherrn! Behaltet euer Geld.
Ein Denkmal hat sich Goethe selbst gesetzt.
In Windeln war er einst euch nah;' doch jetztTrennt euch von Goethe eine ganze Welt,
Euch, die ein Flüsslein trennt von Sachscnhänser.
Bamberg und Wnrzbnrg."
In beider Weichbild fließt der Gnaden Quelle,Und tausend Wunder täglich dort geschehen.Umlagert sieht man dort von Kranken stehenDen Fürsten, der da heilet auf der Stelle.
Brief aus Berlin im „Kumt- und Wissen-schaftsblatt." Nr. 17 (Beiblatt zum „Nbei-nisä^-westfälisch ei, Anzeiger" Nr. 32) . vom