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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
111
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— III —

Er spricht: „Sicht auf und geht!" Und flink und schnelleSicht man die Lahmen selbst von hinnen gehen.

Er spricht: „Schaut auf und sehet!" Und es sehenSogar die Blindgcbornen klar und helle.

Ein Jüngling naht, von Wassersucht getrieben,

Und fleht: „„Hilf, Wundcrthätcr, meinem Leibe!""Und segnend spricht der Fürst: „Geh hin und schreibe!"

In Bamberg und in Würzbnrg macht's Spektakel,Die Handlung Gcbhardt's rufet laut: „Mirakel!" —

Nenn Dramen hat der Jüngling schon geschrieben.

„Das Bild,"

Lcssing-Da Binci's Nathan und Galotti,Schillcr-Raphael's Wallcnstcin und Posa,Egmont und Faust von Gocthc-Bnonarotti,Die nimm zum Muster, Honwald-Spinarosa!

„Ancassin und Nieolcttc"„Die Liebe ans der guten alten Zeit."

'An Z. F. Korcff."

Hast einen bunten Teppich ausgebreitet,

Worauf gestickt sind leuchtende Figuren.

Es ist der Kampf feindseliger Naturen,

Der halbe Mond, der mit dem Kreuze streitet.

') DirS Epigramm wart mir der Iw- ") Mir dir Unririchrifti „H." und dem

terschrift: rry," nur im „Zuschauer," Datum: „Berlin, den 27. Februar 1822,"Nr. 78, vom 30. Zuni 1321, abgedruckt. nur abgedruckt im „Zuschauer," Nr. 32,

vom 14. März 1822.