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An meine Mutter B. Heine,
1.
Ich bin's gewohnt, den Kopf recht hoch zn tragen,Mein Sinn ist auch ein bisschcn starr und zähe;Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe,Ich würde nicht die Angcn niederschlagen.
Doch, liebe Mutter, offen will ich's sagen:Wie mächtig auch mein stolzer Muth sich blähe,In deiner selig süßen, trauten NäheErgreift mich oft ein demnthvollcs Zagen.
Ist es dein Geist, der heimlich mich bezwinget,Dein hoher Geist, der Alles kühn durchdringet,Und blitzend sich zum Himmclslichtc schwinget?
Quält mich Erinnerung, dass ich verübetSo manche That, die dir das Herz betrübet,Das schöne Herz, das mich so sehr gelicbct!
2.
Im tollen Wahn hatt' ich dich einst verlassen,Ich wollte gehn die ganze Welt zu Ende,Und wollte sehn, ob ich die Liebe fände,Um liebevoll die Liebe zu umfassen.