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An Franz von Z.'
Es zieht mich nach Nordland ein goldner Stern;Ade, mein Bruder! denk mein in der Fern'!
Bleib treu, bleib treu der Poesie,
Vcrlass das süße Bräntchcn nie!
Bewahr in der Brnst, wie einen Hort,
Das liebe, schöne deutsche Wort! —
Und kommst du mal nach dem Nordcrstrand,So lausche nur am Nordcrstrand;
Und lausche, bis fern sich ein Klingen erhebtUnd über die feiernden Finthen schwebt.
Dann mag's wohl sein, dass entgegen dir ziehtDes wohlbekannten Sängers Lied.
Dann greif auch du in dein SaitcnspielUnd gicb mir süßer Kunden viel:
Wic's dir, mein trauter Sänger, ergeht,
Und wic's meinen Lieben allen ergeht,
Und wic's ergeht der schönen Maid,
Die so manches Zünglingsherz erfreut,
Und in manches gesendet viel Glnth hinein,Die blühende Rose am blühenden Rhein!
Und auch vom Vaterland Knude gicb:
Ob's noch das Land der treuen Lieb',
Ob der alte Gott noch in Deutschland wohnt,Und Niemand mehr dem Bösen frohnt.
Und wie dein süßes Lied erklingtUnd heitere Märchen hinüber bringt,
Wohl über die Wogen zum fernen Strand,So freut sich der Sänger im Norderland.