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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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Zufrieden nicht mit deinem Eigcnthnmc,

Sollt' noch des Rheines Niblnngshort dich loben,Nahmst du vom Thcmseslrand die Wundergabcn,Und pflücktest kühn des Tago-Ufers ' Blume.

Der Tiber hast du manch Kleinod eingraben/Die Seine muffte zollen deinem Ruhme,Du drängest gar zu Brahma's Hciligthumc,Und wolltst auch Perlen ans dem Ganges haben.

Du geiz'gcr Mann, ich rath' dir, sei zufrieden ^Mit Dem, was selten Menschen ward beschicken,Denk ans Verschwenden jetzt, statt ans Erwerben.

Und mit den Schätzen, die du ohn' ErmüdenZusammen hast geschleppt aus Nord und Süden,Mach reich den Schüler jetzt, den lnst'gcn Erben.

An den Hofrath Georg S(artorins) in Güttingen.'

Stolz und gebietend ist des Leibes Haltung,

Doch Sanftmnth sieht man um die Lippen schweben,Das Auge blitzt, und alle Muskeln beben,

Doch bleibt im Reden ruhige Entfaltung.

Tajo-Uscrs ! ») ick, rathe, sei zufrieden

2) Der Tiber hast manch Kleinod du cnt- ") Nur abgedruckt in denGedichten,"

graben, I 1822.