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Da mochtest du das arme Reis beklagen,An deinem güt'gcn Wort lässt du es ranken,Und dir, mein hoher Meister, soll ich's danken/Wird einst das schwache Reislcin Blnthcn tragen.
O mögst dn's ferner noch so sorgsam warten,Dass es als Baum einst zieren kann den GartenDer schönen Fee, die dich zum Liebling wählte.
Von jenem Garten meine Amin' erzählte:
Dort lebt ein heimlich wnndcrsnßes Klingen,Die Blumen sprechen und die Bäume singen.
Im Rcifrockpntz, mit Blumen reich verzieret,Schönpflästcrchen ans den geschminkten Wangen,Mit Schnabelschuhn, mit Stickerei» behängen,Mit Thurmfrisnr, und wcspcnglcich gcschnnret:
So war die Aftermusc ausstaffieret,
Als sie einst kam, dich liebend zu umfangen.Du bist ihr aber aus dem Weg gegangen,Und irrtest fort, von dunklem ' Trieb gcführct.
Da fandest du ein Schloss in alter Wildnis,Und drinnen lag, wic'n holdes Marmorbildnis/Die schönste Maid in Zaubcrschlaf versunken.
Doch wich der Zauber bald bei deinem Gruße/Aufwachte lächelnd Deutschlands echte Muse,Und sank in deine Arme liebestrnnken.