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Das war ein lustig Hochzeitfcst;
Zu Tafel saßen froh die Gast'.
Und wie ich nach dem Brautpaar schaut', —O weh! mein Liebchen war die Braut/
Das war mein Liebchen wunucfam,Ein fremder Manu war Bräutigam; ^
Dicht hinterm Ehrenstuhl der Braut,Da blieb ich stehn, gab keinen Laut.
Es rauscht Musik, — gar still stand ich;Der Freudeulärm betrübte mich.
Die Braut, sie blickt so hochbeglückt,Der Bräut'gam ihre Hände drückt/
Der Bräut'gam füllt den Becher seinUnd trinkt daraus, und reicht gar feinDer Braut ihn hin; sie lächelt Dank, —O weh! mein rothes Blut sie trank.
Die Braut ein hübsches Äpflciu nahm,Und reicht es hin dem Bräutigam.Der nahm sein Messer, schnitt hinein, —O weh! Das war das Herze mein.
Sic äugeln süß, sie äugeln lang,Der Bräut'gam kühn die Braut umschlang,Und kllsst sie auf die Wangen roth, —O weh! mich küsst der kalte Tod.