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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
Entstehung
Seite
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früher in meinen Mußestunden übersetzt, und die-jenigen hinzuzufügen, welche ich zu verschiedenenZeiten schon in Journalen im Verein mit Freun-den publicicrt hatte, die sowohl die Kunst desStiles, wie die noch seltnere Kunst der Geduldbesaßen.

Ich konnte mir die wchmttthigc Freude nichtversagen, in diesem Buche die graciöscn Bemer-kungen wieder abzudrucken, welche mein verstorbenerFreund Gerard de Nerval demIntermezzo" undderNordsee" vorausschickte. Ich vermag nicht ohnetiefe Rührung an die Abende des Märzmonats 1848zu denken, wo der gute sanfte Gcrard mich tag-täglich in meiner Einsamkeit an der Barrivre dela Sautv besuchte, um ruhig mit mir an der Über-setzung meiner friedlichen deutschen Träumereien zuarbeiten, während um uns her alle politischen Lei-denschaften tobten und die alte Welt mit furcht-barem Getöse zusammenbrach! In uusrc ästhetischenund gar idyllischen Gespräche Versenkt, hörten wirnicht das Geschrei des famösen Weibes mit dengroßen Brüsten, welche damals durch die Gassenvon Paris rannte und ihr Lied heulte:vss kam-pions! ck<ZL Inmpions!", die Marseillaise der Fe-bruarrevolution, unseligen Angedenkens. Leider warmein Freund Gerard, selbst in seinen lichten Tagen,

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