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15 (1862) Dichtungen : Th. 1, Buch der Lieder
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mählich verrauchen; aber die Zärtlichkeit wurdemanchmal um so herzlicher, besonders in schlechtenTagen, und da bewährte sie mir ihre ganze Liebeund Treue, die deutsche Muse! Sie tröstete michin heimischen Drangsalen, folgte mir ins Exil, er-heiterte mich in bösen Stunden des Verzagens,ließ mich nie in Stich, sogar in Geldnoth wnsstesie mir zu helfen, die deutsche Muse, die gute Dirne!

Eben so wenig, wie an der Zeitfolge, änderteich an den Gedichten selbst. Nur hie und da inder ersten Abthcilung wurden einige Verse verbes-sert. Der Raumersparnis wegen habe ich die De-dikationcn der ersten Auflage weggelassen"). Dochkann ich nicht umhin zu erwähnen, dass das lyri-sche Intermezzo einem Buche entlehnt ist, welchesunter dem TitelTragödien" im Jahr 1823 er-schien und meinem Oheim Salomon Heine zuge-eignet worden. Die hohe Achtung, die ich diesemgroßartigen Manne zollte, so wie auch meine Dank-barkeit für die Liebe, die er mir damals bewiesen,wollte ich durch jene Widmung beurkunden.DieHeimkehr," welche zuerst in denRciscbildcrn" er-schien, ist der seligen Friederike Varnhagcn von

-) Dieselben sind der vorliegenden Ausgabe wiederbeigefügt.

Der Herausgeber.