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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
376
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sagt dann der König ganz trocken, nnd die Kar-listcn lachten. Hernach will sich Großkttkcn imHändedrücken üben, zuerst an einer Grisctte, nachher am Baron Louis; er macht aber jetzt Allezu plump, zerdrückt den Leuten die Finger; dabeifehlt es nicht an Verhöhnung nnd Verleumdungjener wohlbekannten Leute, die wir einst vor derJuliusrcvolution als Lichter des Liberalismus feier-ten, nnd die wir seitdem so gern als Servileherabwürdigen. Bin ich aber sonst dem Jnstemi-licn nicht sehr gewogen, so regte sich doch in mei-nem Gcmüthe eine gewisse Pietät gegen die einstHochverehrten; es regte sich wieder die alte Nei-gung, als ich sie geschmäht sah von jenen schlech-tem Menschen. Ja, wie Derjenige, der sich inder Tiefe eines dunkeln Brunnens befindet, amhellen, lichten Tage die Sterne des Himmels schauenkann, so habe ich, als ich in eine obskure Karlistcn-gesellschast hinabgestiegen war, wieder klar nndrein die Verdienste der Jnstemilicu-Leutc anerken-nen können; ich fühle wieder die ehemalige Ver-ehrung für den ehemaligen Herzog von Orleans,für die Doktrinäre, für einen Gnizot, einen Thiers,einen Roycr-Collard nnd für einen Dupin undandre Sterne, die durch das ttberflammendc Tages-licht der Jnlinssvnne ihren Glanz verloren haben.