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8 (1862) Französische Zustände : Th. 1
Entstehung
Seite
377
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Es ist dann und wann nützlich, dic Dingevon solch einem tiefen, statt von einem hohen Stand-punkte zu betrachten. Zunächst lernen wir dic Per-sonen unparteiischer bcnrthcilcn, wenn wir auch dieSache hassen, deren Repräsentanten sie sind; wirlernen dic Menschen des Znstcmilicu von dem Sy-steme desselben unterscheiden. Dieses Letztere istschlecht, nach unserer Ansicht, aber dic Personenverdienen noch immer unsere Achtung, namentlichder Mann, dessen Stellung dic schwierigste in Eu-ropa ist, und der jetzt nur in dem Gedanken vom13. März die Möglichkeit seiner Existenz sieht;dieser Erhaltungstrieb ist sehr menschlich. Sindwir gar unter Karlistcn gerathen, und hören wirdiesen Mann beständig schmähen, so steigt er inunserer Achtung, indem wir bemerken, dass Jenean Ludwig Philipp eben Dasjenige tadeln, waswir noch am liebsten an ihm sehen, und dass sieeben Dasjenige, was uns an ihm missfällt, nocham liebsten gouticrcn. Wenn er in den Augender Karlistcn das Verdienst hat, ein Bonrbon zusein, so erscheint uns dieses Verdienst im Gcgen-thcil als eine levis notn. Aber es wäre Unrecht,wenn wir ihn und seine Familie nicht von derültcrn Linie der Bonrbonen aufs rnhmcndste unter-schieden. Das Hans Orleans hat sich dem fran-